Der Verkauf von Sam in den Medien
... und was sagt Sabine Kreuter dazu?

An mehreren Stellen der aktuellen Medienlandschaft kann man davon lesen, dass das DOKR, vertreten durch den Ausschussvorsitzenden Holger Heigel, Verhandlungen mit der 60%-Besitzerin von La Biosthetique Sam FBW, Sabine Kreuter, geführt hat, diese aber abgebrochen wurden, da sich angeblich nicht an Zusagen gehalten wurde. Am Sonntagmittag (10.10.2010) war Sabine Kreuter so freundlich und hat uns ein paar Fragen dazu beantwortet.

Auf die Frage, ob sie sich wegen eines wesentlich lukrativeren Angebotes nicht an Abmachungen hält schildert Sabine Kreuter folgenden Sachverhalt, den wir sinngemäß wiedergeben:

'Erst nach der EM 2009 habe sich das DOKR (Hans Melzer und Holger Heigel) ernsthaft an der 60%-Übernahme von Sam interessiert gezeigt. Es gab zwar bereits im Vorfeld ein Angebot, welches sich aber fern ab eines vernünftigen Preises bewegt hätte. Im direkten Anschluss an den Gewinn des Weltmeister-Titels entnahm Sabine Kreuter den Medien, dass sich eine Sponsorin für die Übernahme von Sam gefunden habe => siehe auch Bericht bei [buschreiter.de].

Nachdem Pferde, Reiter und Team wieder in Deutschalnd angekommen sind, habe sich der DOKR-Ausschussvorsitzende Holger Heigel bei ihr telefonisch gemeldet und davon berichtet, dass die im Raum stehende Summe nun "zusammen" wäre und bezog sich auf einen Betrag, der zwischen EM und WM genannt wurde aber zu keinem Zeitpunkt Gegenstand einer Abmachung bzw. eines mündlichen Vertrages gewesen sei. Darauf antwortete Sabine Kreuter, es sei mittlerweile ein höheres Angebot eingegangen. Es sei aber noch nichts unterzeichnet und auch sie wäre daran interessiert, dass Michael Jung weiterhin im Sattel von Sam an den Start gehen könne und an einem konstruktiven Gespräch interessiert. Holger Heigel habe sich daraufhin sehr unerfreut gezeigt und "die Tür zugemacht".'

Auf unsere Nachfrage bestätigt Sabine Kreuter dann noch einmal, dass in Richtung DOKR zwischen EM und WM eine bestimmte Summe im Raum stand, aber zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Kauf-Bemühungen zu erkennen gewesen wären - es hätten keine Verhandlungen statt gefunden und es gäbe bis heute auch keine Abmachungen. Nach der WM gab es nicht mehr und nicht weniger als einen Anruf, den wir hier bereits geschildert haben. Von Verhandlungen könne also nicht die Rede sein.

Auf die abschließende Frage, wer denn für die aktuellen und unüblichen Berichte über die sogenannten Verhandlungen, beispielsweise bei "volksfreund.de" oder auch "welt-online", verantwortlich sei, antwortete Sabine Kreuter: "Ich nicht!"


Kommentar: Für uns erscheint dieser ganze Vorgang um den Verkauf von Sam in höchstem Maße unprofessionell und es sieht so aus, als wolle man die Öffentlichkeit als Druckmittel für die ein oder andere Seite nutzen. Für German-Eventing ist das Thema hiermit beendet!

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