German Eventing
Ilka Müller

22/01/12
Erste Ausschreibungen sind jetzt online ...


German Eventing Wie in jedem Jahr wird die neue Saison mit Vorfreude erwartet und mit den ersten Ausschreibungen kann die konkrete Planung nun beginnen.

Sehr erfreulich sind bereits die ersten internationalen Ausschreibungen in Deutschland, denn es sind gleich zwei lange Prüfungen hinzu gekommen. Nach einigen nationalen Turnieren haben sich die Veranstalter in Böen-Löningen für die Ausrichtung eines CCI* entschieden und man darf sich auf eine schöne Prüfung freuen, das Team um den ersten Vorsitzenden, Harry Klugmann, hat nämlich langjährige Erfahrnung bis hin zur Ausrichtung von Deutschen Seniorenmeisterschaften.

In Radolfzell hat man sich spontan für ein zusätzliches CCI** entschieden, denn das sehr beliebte Turnier im französischen Compiegne, hier fand bisher immer ein CCI** statt, fällt in diesem Jahr aus. An einem der schönsten internationalen Turnierplätze kann man nun also zwischen drei internationalen Prüfungen wählen. Es finden ein CCI*, ein CIC** und ein CCI** statt.

Nicht minder empfehlenswert sind auch die beiden internationalen Turniere in Kamp-Lintfort und Velen, deren Ausschreibungen nun auch genehmigt sind und vorliegen.

Hier die erwähnten Ausschreibungen im Überblick:

14.+15.04./Kamp-Lintfort => [Ausschreibung CIC*]
20.-22.04./Böen-Löningen => [Ausschreibung CCI*]
26.-29.04./Radolfzell => [Ausschreibung CCI*/** + CIC**]
26.-29.04./Velen => [Ausschreibung CIC*/**] [Ausschreibung nat.]

Hinweis: In Kürze erscheint die neue Homepage EVENTING-GUIDE. Dort werden alle zur Verfügung stehenden Ausschreibungen zusammen gestellt und auf Dauer soll es weitere und nützliche Informationen zu jedem Veranstaler geben.

Bericht: GK





14/01/12
Reitmeistertitel an Ingrid Klimke verliehen
Klimke ist die zweite Frau, die auf diese Weise ausgezeichnet wird

German Eventing, Ingrid Klimke Münster (fn-press). Eine große Ehre wurde der Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke zuteil. Vor heimischem Publikum und im Kreis von rund 250 treuen Weggefährten wurde der 43-Jährigen im Rahmen des K&K Cup in Münster der Titel "Reitmeister" verliehen. Sie ist damit die zweite Frau, die diesen Titel tragen darf. In seiner Laudatio bezeichnete Mannschafts-Olympiasieger Hinrich Romeike (Nübbel) Ingrid Klimke als "Ikone des Reitsports", die diesen in allen drei olympischen Disziplinen auf Spitzenniveau zu interpretieren versteht.

Der Titel „Reitmeister“ wird auf Vorschlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) oder eines ihrer Mitgliedsverbände für herausragende Leistungen im Sattel, langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenreitern und -pferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Reitsport verliehen. Alles dies trifft auf Ingrid Klimke in besonderer Weise zu.

Bereits in den 90er Jahren trat die Tochter von Dr. Reiner Klimke (1936 – 1999), der am 14. Januar seinen 76. Geburtstag gefeiert hätte, in dessen Fußstapfen und feierte mit ihren Pferden Pinot und Grand Prix erste Erfolge in der Vielseitigkeit. Der Durchbruch an die Spitze gelang wenig später mit dem englischen Vollblüter Sleep Late, mit dem sie in Bonn-Rodderberg 1999 den ersten von bislang vier Deutschen Meistertiteln holte. Im Jahr darauf nahm sie mit ihm an ihren ersten Olympischen Spielen teil, holte 2003 bei den EM in Blenheim die Bronzemedaille in der Einzelwertung und krönte die gemeinsame Karriere 2006 mit dem Gewinn von Mannschaftsgold bei den Weltmeisterschaften in Aachen. Zwei Jahre später konnte die Reiterin diesen Erfolg wiederholen: In Hongkong holte sie Olympisches Gold mit dem Team, dieses Mal allerdings im Sattel von FRH Butts Abraxxas. Im vergangenen Jahr wurde das Paar Mannschafts-Europameister.

Parallel dazu machte sich Ingrid Klimke auch im Dressursattel einen Namen. Acht Dressurpferde bildete sie für den internationalen Sport aus. Unter anderem gewann sie mit dem von ihr ausgebildeten westfälischen Hengst Damon Hill NRW 2006 die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden. Heute sitzt ihre erfolgreichste Schülerin Helen Langehanenberg im Sattel des Hengstes und sicherte sich mit ihm im vergangenen Jahr Mannschaftssilber bei den Dressureuropameisterschaften.

Ingrid Klimke absolvierte zunächst eine Banklehre und ein Lehramtsstudium, bevor sie sich ganz der Reiterei verschrieb und die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister ablegte. Geprägt wurde sie dabei nicht nur durch ihren Vater, sondern auch durch renommierte Ausbilder wie Paul Stecken, Fritz Ligges, Kurt Gravemeier sowie die Vielseitigkeits-Bundestrainer Chris Bartle und Hans Melzer. Es gehöre zu ihren Stärken, "Rat anzunehmen und in Erfolg umzumünzen", sagte Laudator Hinrich Romeike. Inzwischen hat sie selbst acht Pferdewirte ausgebildet, von denen fünf ihre Lehre mit Stensbeck-Auszeichnung beendeten.

Aber auch andere profitieren von der Erfahrung Klimkes. So war sie mehrere Jahre Stützpunktrainerin für die westfälischen Nachwuchsdressurreiter, fungiert als Ausbilderin bei Meisterlehrgängen an der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster, gibt zahlreiche Lehrgänge im In- und Ausland und ist gern gesehene Referentin bei vielen Seminaren. Über den Reitsport hinaus engagiert sie sich unter anderem als Vorstandsmitglied im Deutschen Reiter- und Fahrerverband und des Westfälischen Pferdemuseums.

Insgesamt gibt es in Deutschland 23 noch lebende Reitmeister, außerdem fünf Fahr- und vier Voltigiermeister. Ingrid Klimke ist dabei erst die zweite Frau, der dieser Titel verliehen wurde. Bereits 1992 wurde Dagmar Krech, langjährige Ausbilderin auf dem Reiterhof Mooswiese in Neumarkt/Oberpfalz, auf diese Weise ausgezeichnet.

Bericht: FN-Press / Bild: Fiat Group Deutschland





09/01/12
Algotsson + Forsberg werden ausgezeichnet

German Eventing, Sara Algotsson Ostholt, Christoffer Forsberg Deutschland ist ein "gutes Pflaster", auch für ausländische Vielseitigkeitsreiter. Das bewiesen zuletzt, nämlich am vergangenen Wochenende, Sara Algotsson Ostholt und Christoffer Forsberg, beide am Start für Schweden. Im Rahmen des großen Balls, der alljährlich vom schwedischen Reitsportverband ausgerichtet wird, konnten sie sich über Auszeichnungen freuen.

Sara Algotsson Ostholt, die in Warendorf lebt und trainiert, wurde zur Vielseitigkeitsreiterin des Jahres - ihr Nachwuchspferd Lancelot, der bei der WM der jungen Pferde den 5. Platz belegte, zum Vielseitigkeitspferd des Jahres gewählt.

Christoffer Forsberg, der im letzten Jahr im Alter von 20 Jahren bei der EM in Luhmühlen am Start war - 2010 absolvierte er bereits das CCI**** in Burghley, wurde bei der Wahl zum Reitsportler des Jahres nur knapp von der schwedischen Springreiterin Angelica Augustsson (24), die nicht nur den NRW-Preis in Dortmund sondern auch das Weltcup-Sprngen in Göteburg gewinnen konnte, geschlagen. Dafür wurde er aber als erfolgreichster Junger Reiter geehrt.

Eine schöne Auszeichnung erhielt auch Stand by Me, der einige Championate absolvierte, u.a. 2x Vize-Europameister und bis ins hohe Alter unter Linda Algotsson auf höchstem Niveau erfolgreich war. Stand by Me wurde in die HALL OF FAME aufgenommen.

Bericht: GK - Bilder: Fiat Group Deutschland






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